FORSCHUNGSANSATZ


Ein erfolgreicher Abschluss des Vorhabens ist dann erreicht, wenn die zu erwartenden Wirkungen künftiger Landnutzung im Untersuchungsgebiet auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft auf Basis realistischer Szenarien präzise und raumbezogen eingeschätzt und vor Ort vermittelt wurden.

Der Ablauf der Arbeiten ist in folgende Phasen gegliedert:

  • Festlegung der aus ökonomischer, ökologischer und soziologischer Sicht relevanten Landnutzungstypen, sowie vier als „common plot“ geeigneter Dörfer.
  • Erstellung von hochauflösenden Karten der Landnutzung und Vegetationauf Grundlage von Satellitenbildern.
  • Erarbeitung der nötigen Wissensgrundlage durch Befragungen, ökonomische und soziologische Analysen, Untersuchung alternativer Nutzpflanzen, Vegetationskartierung und faunistische Datenerhebung. Integration aller Daten und Metadaten in eine GIS-basierte Datenbank.
  • Entwicklung je eines auf gemeinsamen Karten und Datenstandards beruhenden, soziologischen, ökonomischen und ökologischen Modells.
  • Integration der Teilmodelle in einem GIS-gestützten Modell.
  • Partizipative Ausarbeitung möglicher Szenarien künftiger Landnutzung im Untersuchungsgebiet, zum Teil unter Einschluss neuer Nutzpflanzen.
  • Auswertung der Folgen dieser Szenarien für Wirtschaft, Gesellschaft und Natur, Visualisierung und Kommunikation der Ergebnisse an die Betroffenen.

Das methodische Vorgehen der einzelnen Teilprojekte ist auf den entsprechenden Seiten beschrieben (siehe Teilprojekte).